19
Mai

EuroLeague Final Four Preview

An diesem Wochenende steht in Istanbul das Final Four der EuroLeague auf dem Programm. Die Krone des europäischen Klub-Basketballs wird vergeben. Mit Madrid, Moskau und Piräus hat sich das Spitzen-Trio der Hauptrunde erfolgreich durch die Playoffs gekämpft. Einzig Fenerbahce Istanbul gelang gegen Panathinaikos Athen ein Favoritensturz - auch wenn dieser im Duell Fünfter gegen Vierter keine riesige Überraschung darstellt. BIG wirft einmal einen ganz speziellen Blick auf die Teams und schaut, wie sich das Final-Quartett gegen den einzigen deutschen Vertreter schlug. 


Spieltag 1: Istanbul vs. Bamberg 67:66 /// Topscorer: Bogdan Bodganovic 18 Punkte

Spieltag 10: Bamberg vs. Moskau 88:90 /// Topscorer: Milos Teodosic 31 Punkte 

Spieltag 13: Madrid vs. Bamberg 95:72 /// Topscorer: Lucca Staiger 18 Punkte

Spieltag 14: Bamberg vs. Piräus 82:68 /// Topscorer: Darius Miller 20 Punkte

Spieltag 18: Moskau vs. Bamberg 85:64 /// Topscorer: Nando de Colo 26 Punkte

Spieltag 19: Bamberg vs. Madrid 89:91 /// Topscorer: Sergio Llull 26 Punkte

Spieltag 20: Piräus vs. Bamberg 83:77 /// Topscorer: Vassilis Spanoulis und Khem Birch 15 Punkte

Spieltag 26: Bamberg vs. Istanbul 78:83 /// Topscorer: Bobby Dixon 26 Punkte

Bereits nach dem Blick auf die Endergebnisse wird klar, dass Bamberg gegen die vier Finalisten meist mithalten, aber eben auch nur einmal gewinnen konnte. Ebenfalls auffällig: Gegen Bamberg punktete mindestens ein Spieler aus dem gegnerischen Backourt auf Topscorer-Niveau. Ist der Backcourt also auch die Stärke der Teams? Jein.

Moskau: Der Armeesport-Klub wurde Hauptrundenzweiter und verfügt über die mit Abstand beste Offensive der Liga. Zudem besiegten die Russen den Kontrahenten aus Piräus jeweils knapp (81:75 und 90:86). Besonders der Sieg am letzten Hauptrunden-Spieltag könnte dabei ein Vorbote für das heutige Halbfinale gewesen sein. Der Abstand von vier Punkten verdeutlicht, dass Moskau nur leicht favorisiert ist. Das kongeniale Backcourt-Duo bestehend aus Milos Teodosic und Nando de Colo könnte aber auch heute den Unterschied machen. 

Piräus: Die Griechen verfügen über eine große Final Four-Tradition und eine ebenso große Portion Moral. Das Team ist eingespielt, steckt nie auf und kam im Saisonverlauf auch nach teils größeren Rückständen zurück. Unter anderem 2012 und 2015 besiegte man den heutigen Halbfinal-Gegner aus Russland. Obwohl man auch in diesen Partien nicht unbedingt favorisiert war. Heute könnte das Underdog-Triple gegen Moskau komplett gemacht werden. 

Madrid: Die Königlichen kommen als Hauptrunden-Champion nach Istanbul, treffen auf den nominell einfachsten Gegner - und sind dennoch nicht haushoch favorisiert. Auf der einen Seite gelang es der Istanbuler Defensive stets die Madrider Offensive zu stoppen, auf der anderen Seite muss Madrid im Hexenkessel bestehen. Und das liegt ihnen nicht. Sowohl in Belgrad als auch bei Galatasaray und auch bei Fenerbahce setzte es Auswärtsniederlagen. Am Ende reichte es zu Platz eins, doch heute muss die Mannschaft von Pablo Laso auch abliefern. 

Istanbul: Bereits im letzten Jahr war Fenerbahce kurz vor dem Gewinn der EuroLeague. Doch 2016 war Final-Gegner Moskau noch zu stark. Ein Jahr später ist Istanbul in der heimischen Fenerbahce Ülker Sports Arena jedoch das gefährlichste Team. Gemeinsam mit Piräus verfügt Istanbul über die beste Defensive des Turniers und bewies im Saisonverlauf bereits zweifach, dass man Madrids Offensive stoppen kann

Der Spielplan:

Halbfinal-Spiele: 

Freitag, 19. Mai: CSKA Moskau - Olympiacos Piräus (17:30 Uhr)

Freitag 19. Mai: Fenerbahce IStanbul - Real Madrid (20:30 Uhr)

Spiel um Platz 3 und Finale:

Sonntag, 21. Mai: Verlierer Halbfinale 1 - Verlierer Halbfinale 2 (17:00 Uhr)

Sonntag, 21. Mai: Gewinner Halbfinale 1 - Gewinner Halbfinale 2 (20:00 Uhr)

Telekom Basketball überträgt die beiden Halbfinal-Spiele sowie das Finale live.




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