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Jul

BIG-Appetizer: Interview mit Richard Freudenberg

Auf unserer Website präsentieren wir euch monatlich einen BIG-Appetizer aus der vorangegangenen Ausgabe. Diesen Monat zeigen wir Euch das Interview mit Richard Freudenberg aus BIG #65.

Richard Freudenberg ist schon nach einem Collegejahr zurück in Deutschland. Im BIG-Interview erklärt der U19-Nationalspieler, warum es für ihn in den USA nicht wie erwünscht lief, weshalb er von dieser Zeit trotzdem profitiert und warum er sich gegen seine Heimatstadt München und für ein Engagement bei den Fraport Skyliners entschieden hat. Interview: Alexander Büge.

Richard Freudenberg, im Februar letzten Jahres gaben Sie bekannt, für die St. John’s University auflaufen zu wollen. Sie waren euphorisch, dort von den NBA-Legenden Chris Mullin und Mitch Richmond trainiert zu werden. Weshalb haben Sie sich damals für einen Wechsel ans College entschieden?

Für mich war es wichtig, zu studieren, was neben dem Profibasketball in München schwierig geworden wäre. US-Colleges hingegen sind dafür der perfekte Platz. Man hat beste Voraussetzungen und wird von jedem beim Sport unterstützt. Die Professoren und die Kommilitonen kommen auch zu den Spielen und sind in gewisser Weise Fans des Basketballs. Auch die Erfahrung, mal woanders zu wohnen und dort einen anderen Basketball zu spielen, hat mich gereizt. Wenn man dann auch noch die Chance bekommt, in New York zu leben, dann fällt es einem schwer, diese Möglichkeit auszuschlagen.

Ihre Collegezeit beschrieben Sie nach Ihrer Unterschrift in Frankfurt als eher enttäuschend.

Die Erfahrung an sich war sehr gut. Ich habe es geliebt, dort in einer WG zu leben. Zur Schule zu gehen, fand ich zum ersten Mal in meinem Leben auch gut. (lacht) Diesbezüglich war meine Zeit in den USA also in keinem Fall enttäuschend. Was den Basketball angeht, war die Zeit aber schon eher enttäuschend. Als ich im Vorfeld rekrutiert wurde, habe ich von den Verantwortlichen Dinge gehört, die dann nicht wirklich passiert sind.

Dinge?

Dinge in Bezug auf meine Spielzeit und meine Rolle im Team. Auch in Bezug auf den Stil, der gespielt werden sollte. Die größte Sache war, dass ich dachte, dass wir viele Systeme laufen und einen eher europäischen Stil spielen werden. Wir hatten ja auch viele Europäer im Team. Nur einer von ihnen ist schon am Anfang der Saison wieder gegangen. Einen eher europäischen Basketball haben wir aber nie gespielt.

Wurden Sie in eine Rolle gedrängt, in der Sie nicht sein wollten?

Als Freshman ist es normal, dass man nicht immer so viel Spielzeit bekommt. Meine Rolle hat mir aber trotzdem nicht sehr gefallen, denn ich war im Prinzip wirklich nur ein Ersatzspieler. Wenn man mir von Anfang an gesagt hätte: Dieses Jahr wird es schwierig, viel Spielzeit zu bekommen, dann hätte ich mich darauf auch einstellen können und hätte das Jahr auch ganz anders gesehen. Doch trotz alledem bin ich der Meinung, dass ich von meinem Entwicklungspotenzial nichts verloren habe. Denn ich habe mich körperlich stark entwickelt. Ein Aspekt, den viele Coaches vorher als eine meiner Schwächen angesehen haben.

Inwiefern unterscheidet sich der Collegebasketball von dem, was Sie aus Deutschland kannten?

Als Team ist man am College viel enger zusammen. Die Mannschaft ist dort wirklich wie eine Art Familie. Jeden Tag hängt man mit den Jungs ab, frühstückt mit ihnen, ist mit ihnen in der Kabine, sieht sie im Unterricht, beim Training und beim Spiel. Als Mitspieler kommt man sich dadurch einfach viel näher. Das Spiel auf dem Feld ist aber ein anderes. Zumindest nach dem, was ich erlebt habe. Die guten Spieler haben viel zu sagen und können sich auch ziemlich viel erlauben. In Europa hingegen säßen die gleichen Spieler viel schneller auf der Bank, wenn sie sich so viele Fehler leisten. Trotzdem muss man sagen: Die Methode am College funktioniert, da solche Spieler die Partie am Ende oft entscheiden.

Die Spieler entwickeln sich auf diese Weise zu Go-to-Guys.

Ja, so ist es. Die Coaches nutzen das Training auch, um herauszufinden, wer der Beste ist. Wenn sie der Meinung sind, dass ein Spieler dominant und besser ist, dann wird dieser Spieler auch der Go-to-Guy. Außerdem spielt Athletik am College eine große Rolle. Mein Teamkollege Kassoum Yakwe konnte zum Beispiel den Ring küssen, wovon es bei Youtube auch ein Video gibt. Doch auch wenn die Spieler am College wirklich sehr athletisch und schnell sind, der Basketball-IQ der Spieler in Europa ist viel höher. Hier braucht man einfach ein höheres Spielverständnis als am College.

Was haben Sie unternommen, um athletischer zu werden?

Ich habe viel mehr gegessen. Mir wurde sogar ein Kalorienplan zusammengestellt, der vorsah, dass ich am Tag 6000 Kalorien zu mir nehmen muss. Es ist aber jetzt nicht so, dass ich das Essen immer gewogen habe. Vielmehr habe ich versucht, die Marke in etwa zu erreichen. Außerdem haben wir jeden Tag Krafttraining gemacht, bevor die Saison angefangen hat. Auch während der Saison hatten wir noch dreimal in der Woche Krafttraining. Darauf wird also sehr viel Wert gelegt, weshalb der Athletiktrainer die Spieler auch immer sehr genau beobachtet.

Haben Ihnen diese Ernährungsumstellung und die Art des Krafttrainings gefallen?

Für mich persönlich war es sehr gut. In Europa wird zwar auch Wert auf Athletik gelegt, aber nicht so wie in den USA. Ich glaube auch, dass dort in puncto Krafttraining besser gearbeitet wird. In München war es zum Beispiel so, dass ich einen Bryce Taylor mit meinen 82 Kilo nicht halten konnte. Er konnte mich durch die Gegend schieben und machen, was er wollte. Um bei den Profis einsteigen zu können, ist das Athletiktraining also extrem wichtig.

Sollte das Athletiktraining von deutschen Nachwuchsspielern verändert werden?

In jüngeren Jahren muss man aufpassen, die Gelenke mit zu viel Krafttraining nicht zu stark zu beanspruchen. Aber im Laufe der Zeit wäre es schon wichtig, einen größeren Wert aufs Krafttraining zu legen.

Wie viel Gewicht haben Sie während Ihrer Collegezeit zugelegt?

Das waren sechs bis sieben Kilo, was schon eine Menge ist.

Dabei wird es sich nicht ausschließlich um Muskelmasse handeln. Haben Sie Ihre Schnelligkeit trotzdem beibehalten?

Zwischenzeitlich habe ich schon gemerkt, dass ich ein bisschen langsamer geworden bin. Aber ab Neujahr habe ich einen stärkeren Fokus auf Schnelligkeits- und Explosivitätstraining gelegt. Mein Athletikcoach meinte dazu nur: Wenn man ein Haus bauen will, dann muss man erst mal das Fundament legen. Und tatsächlich. Ich glaube, dass ich trotz der Gewichtszunahme jetzt wieder genauso schnell bin wie vor einem Jahr.

Hat Ihr Wurf unter dem verstärkten Krafttraining gelitten? Ihre Quote aus dem Feld lag bei 25 Prozent.

Nein, das glaube ich nicht. Ich bin einfach nie in die Lage gekommen, in einen richtigen Wurfrhythmus zu kommen. Denn ich bin immer erst am Ende eines Spiels eingewechselt worden, wenn wir bereits mit 15 vorn oder mit 20 Punkten hinten lagen. Zudem habe ich nie wirklich viele Bälle bekommen.

Chris Mullin hat Ihre Fähigkeiten gelobt und gesagt: „Alles, was ihm fehlt, sind Erfahrung und Spielzeit.“ Warum hat er Sie dann nicht mehr spielen lassen?

Diese Frage ist für mich schwer zu beantworten. Ich glaube aber, dass Chris Mullin und Mitch Richmond einen sehr hohen Erwartungsdruck hatten. Sie waren im zweiten Jahr und haben gerade begonnen, die Mannschaft neu aufzubauen, haben im ersten Jahr aber keinen besonders großen Erfolg gehabt. Ihnen war es deshalb wichtig, zu sehen, dass ihr Projekt einen Schritt nach vorn macht.

Hat Mullin Ihnen die Gründe genannt, warum Sie so wenig gespielt haben?

Nein. In den USA laufen solche Sachen aber auch anders. Wenn man ein Problem hat, dann geht man nicht zum Headcoach. Der Assistenztrainer oder derjenige, der dich rekrutiert hat, ist dann eher dein Ansprechpartner. Dementsprechend habe ich mit den Assistenztrainern über meine Anliegen gesprochen, aber mit Chris oder Mitch selbst gab es eher weniger Gespräche über solche Themen.

Warum haben Sie sich schließlich für eine Rückkehr nach Deutschland entschieden?

Es ist normal, dass man jeden Tag hart trainiert, wenn man nicht oder nur wenig spielt. Aber ich habe auch während der Saison schon oft gedacht: Was mache ich hier eigentlich? Soll ich nicht lieber zurück nach Deutschland gehen und dort versuchen, in der Bundesliga zu spielen? So richtig angefangen, mir Gedanken zu machen, habe ich dann nach dem letzten Big-East-Spiel gegen Providence. In diesem Spiel bin ich reingekommen und wir waren mit 15 Punkten hinten. Die Truppe, die dann im Spiel war, hat den Rückstand bis auf fünf Punkte verkürzt, ehe wir wieder ausgewechselt wurden und wir das Spiel verloren haben. Ich will damit jetzt nicht sagen, dass wir das Spiel gewonnen hätten, wenn ich dringeblieben wäre. Aber für mich als Spieler war das extrem frustrierend und der ausschlaggebende Moment.

Die Vertrauensbasis war weg?

Ja, genau. Aber es war trotzdem kein verlorenes Jahr. Ich habe die Erfahrung gemacht, mal woanders zu leben, einen anderen Basketball und andere Mentalitäten kennenzulernen. Es war auch toll, von zwei NBA-Legenden trainiert zu werden. Anfangs war ich einfach nur geflasht, wenn ich in die Halle gekommen bin und gesehen habe, dass da Chris Mullin und Mitch Richmond stehen und mich als Spieler besser machen wollen. Deshalb habe ich auch öfter versucht, mit ihnen individuell zu trainieren. Vor allem am Anfang der Saison war das Training aber sehr hart. Da gab es Momente, in denen ich gedacht habe: Jetzt sterbe ich. (lacht) Sie haben uns hoch- und runtergejagt, mit irgendwelchen Medizinbällen überm Kopf. Während der Saison wurde hingegen sehr auf die Regeneration geachtet. Auch die Trainingseinheiten vor dem Spiel waren sehr kurz, also etwa anderthalb Stunden lang. Dabei sollten wir auch gar nicht hundert Prozent geben, weshalb wir bei den Einheiten vor dem Spiel auch nicht getaped wurden. Das war schon ein sehr großer Unterschied zu dem, was ich aus München kannte. Svetislav Pesic hat immer gesagt: Wir trainieren nur einmal am Tag, aber den ganzen Tag. (lacht) Beim FC Bayern wurde man also hart rangenommen, egal wann.

War es eine Option für Sie, nach München zurückzukehren?

München ist für mich eine besondere Stadt. Ich bin dort aufgewachsen und habe dort gewohnt, seitdem ich zwei Jahre alt war. Zudem habe ich dort die gesamte Jugend verbracht und bin mit dem NBBL-Team deutscher Meister geworden. Deswegen habe ich natürlich auch darüber nachgedacht, zurückzukommen und wieder in München zu spielen. Aber, um ehrlich zu sein, ich habe zum FC Bayern nie Kontakt aufgenommen, seitdem meine Rückkehr feststand. Denn ich habe vorher schon erklärt, dass ich Wert auf Vertrauen lege und auch die Möglichkeit bekommen möchte, Fehler zu machen. Und da ich mir in diesem Jahr die Bundesligaspiele der Bayern angeguckt habe, konnte ich sehen, dass Jugendspieler dort nur selten eine Chance bekommen haben. Georg Beyschlag war öfter mal im Kader und hat das eine oder andere Mal ein paar Minuten gesehen. Das Gleiche gilt für Karim Jallow. Natürlich hat Bayern andere Ambitionen als Frankfurt, aber Niklas Kiel ist bei den Skyliners Starter und spielt im Schnitt 20 Minuten.

Können es Nachwuchsspieler überhaupt in den Profikader der Bayern schaffen?

Es ist nicht unmöglich, wie man an Paul Zipser gesehen hat, aber extrem schwer. Dazu muss man aber auch sagen: Paul war wirklich extrem geduldig und hat dort in den ersten zwei Jahren kaum gespielt. Wenn ich drei Jahre älter bin, schon viel Erfahrung gesammelt und es nicht in die NBA geschafft habe, dann würde ich es lieben, wieder nach München zurückzukommen und vor meiner Familie zu spielen. Aber jetzt sind die Bayern für mich nicht das Richtige.

Warum haben Sie sich für Frankfurt entschieden?

Ich habe mir auch Spiele von Frankfurt angeschaut. Es hat mir ein gutes Gefühl gegeben, dass sie den jungen Spielern in der Vergangenheit viel Vertrauen gegeben haben. Niklas Kiel und Isaac Bonga haben dort schon riesige Entwicklungssprünge gemacht. Aber auch vorher haben die SKYLINERS schon bewiesen, dass sie deutsche Spieler entwickeln können. Danilo Barthel spielt jetzt in München eine gute Rolle und Johannes Voigtmann in Spanien.

Wurde Ihnen eine bestimmte Rolle in Aussicht gestellt?

Mir wurde von Coach Gordon Herbert gesagt, was er gern von mir hätte. Er würde sich wünschen, dass ich unter den besten acht oder neun Spielern der neuen Frankfurter Mannschaft und damit fest in der Rotation bin. Wie viel genau ich spiele, wird aber vor allem von mir selbst abhängen. Denn mir wurde auch gesagt, dass keinem Spieler etwas geschenkt wird. Wenn ich mich im Training beweise, dann spiele ich auch. Hinzu kommt, dass Coach Gordon Herbert mich wohl nicht mehr als Jugendspieler, sondern als Rookie betrachtet, dem auch mal ein Ballverlust unterlaufen oder der mal einen schlechten Wurf nehmen darf.

Welchen Kontakt haben Sie aktuell zu den Skyliners?

In Frankfurt gibt es jeden Sommer ein Mini-Camp mit den Spielern der Frankfurter, die in den Nationalmannschaften bzw. Jugendnationalmannschaften aktiv sind. Da will ich in jedem Fall dabei sein und werde deshalb auch schon früher nach Frankfurt kommen, um mich ein wenig einzuleben.

Wie sieht Ihre Sommerplanung aus?

Ich will gut vorbereitet zur Nationalmannschaft kommen, denn die U19-Weltmeisterschaft steht an. Ich werde also jeden Tag mit den Jugendspielern in Frankfurt trainieren. Natürlich hatte ich auch schon vorher Kontakt zu Isaac Bonga, da wir in den letzten Jahren bereits zusammen gespielt haben. Die U19-Nationalmannschaft war übrigens auch ein Grund, warum ich mich dazu entschieden habe, nicht weiter am College zu bleiben. Denn die Verantwortlichen dort waren der Meinung, dass ich den Sommer lieber in den USA verbringen sollte, als die Weltmeisterschaft zu spielen. Letztlich hätten sie mir erlaubt, bei der WM zu spielen, wollten aber nicht, dass ich die Vorbereitung mitmache. In Frankfurt ist es genau das Gegenteil. Sie wollen, dass ich dort spiele, und unterstützen die Jugendnationalmannschaften.

Was ist für die deutsche U19-Nationalmannschaft ab dem 1. Juli bei der WM drin, wenn alle Leistungsträger dabei sind?

Wenn alle dabei sind, haben wir ein extrem starkes Team, das ein Ausrufezeichen für den deutschen Basketball setzen kann. Schon beim Albert Schweitzer Turnier und im Winter bei der U18-Europameisterschaft hat sich das gezeigt. Wir haben als Mannschaft noch kein Ziel für die WM bestimmt. Aber natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen und eine Medaille holen. Das wäre der Wahnsinn.

Wie soll es für Sie danach in Frankfurt weitergehen?

Zunächst will ich mich ans Profidasein gewöhnen, mir Selbstvertrauen erarbeiten. Ich will mich voll auf den Basketball konzentrieren. Auch weil ich das noch nie gemacht habe. Stattdessen stand für mich bis jetzt immer entweder die Schule oder eben das Studium in den USA nebenbei an.

Ihr Vertrag läuft bis 2020. Was möchten Sie in dieser Zeit erreichen?

Nach dieser Zeit wird es darauf ankommen, ob ich tatsächlich einen riesigen Sprung gemacht und mich deutlich verbessert habe. Ich weiß jedenfalls, dass es megaschwer und hart wird, das Ziel NBA zu erreichen. Für mich wird es deshalb zunächst darum gehen, mich so gut es geht zu entwickeln. Nach den ersten ein bis zwei Jahren wird man dann sehen, ob es in Richtung NBA oder Richtung EuroLeague geht. Vielleicht bleibe ich aber auch in der BBL und fange an, zu studieren. In Frankfurt gibt es dafür jedenfalls gute Möglichkeiten.


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